Finanzen

Börsenzeitung

Die deutsche Börsen-Zeitung beschäftigt sich ausschließlich mit Themen, die den Finanzsektor betreffen und erscheint seit 1952 täglich von Dienstag bis Samstag. Sie wird in Frankfurt am Main herausgegeben und berichtet über die neuesten Entwicklungen an den deutschen und internationalen Finanzmärkten. Es gibt weitere Redaktionsbüros in verschiedenen Städten weltweit, so zum Beispiel in Berlin, New York, Paris, Tokio und Zürich.

Die Zeitung ist sehr renommiert und beeinflusst Meinungsbildungen in Finanzangelegenheiten maßgeblich. Gegründet wurde sie mit dem Ziel, die Börse zu beleben und zu fördern und hatte zuerst den Fokus stark auf Kapitalmärkte gelegt. Zunächst wurde fast ausnahmslos über die acht deutschen Regionalbörsen berichtet, wodurch meist lediglich ein bis zwei Seiten des redaktionellen Teils zusammenkamen. Die Kurslisten nahmen den restlichen Platz in Anspruch. Inzwischen hat der Umfang zugenommen, denn die Marktaktivitäten sind umfangreicher und die Berichterstattung ist ausgedehnter geworden.

Insbesondere die internationalen Märkte, sowie sprunghafte Entwicklungen bestimmter Länder sind mehr und mehr ins Blickfeld geraten, sodass die Börsen-Zeitung heute rund 50 Seiten pro Ausgabe umfasst. Der Inhalt erstreckt sich neben Nachrichten, Analysen und Kommentaren auch auf Hintergrundberichte und behandelt größtenteils börsennotierte Unternehmen und internationale Finanzierungsinstitute, aber auch die Kredit- und Versicherungswirtschaft und die globalen Kapitalmärkte. Bis hin zur Wirtschafts- und Finanzpolitik werden alle Themen erfasst und bearbeitet. Die Informationen müssen relevant für die Finanzmärkte sein, um bei Experten und Entscheidungsträgern Interesse zu wecken. Zusätzlich ist stets ein umfangreicher Kurs- und Tabellenteil Bestandteil der Zeitung. Sie wird in der Regel nur über ein Abonnement zugestellt und ist zudem auch an ausgewählten Kiosken erhältlich.